Über mich
Michael Siefke
Michael Siefke
Musiker (Schlagzeug, Percussion) und Pädagoge
Geboren 1961
Klassisches Schlagzeugstudium in Köln und Stuttgart
langjährige Praxis und Beschäftigung mit Jazz und populärer Musik verschiedener Kulturkreise
Studienreisen nach Asien und Südamerika
Ausbildung in TaKeTiNa Rhythmuspädagogik bei Dr. Wolf Büntig und Reinhard Flatischler
Ausbildung in DRUMCIRCLE bei Arthur Hull und Cameron Tummel
Weiterbildung zum ReHoRuLi-Jonglierlehrer
internationale Kurstätigkeit (Portugal, Österreich, Schweiz, Italien, Belgien, Litauen, Polen, USA, China, Australien)
spielte mit Famoudou Konate, Trilok Gurtu, Jonas Hellborg, Nippy Noya, „Buschwerk“
Lehrer an der Musikschule Calw sowie freischaffender Künstler
Solo
Koreanische Buktrommeln, japanische Klangschalen, karibische Steeldrum, Gongs, Handpan und afrikanische Djembé beginnen auf vielfältige Weise zu klingen und zu vibrieren, wenn Michael Siefke einen Ausschnitt aus seinem Soloprogramm präsentiert.
Im Spannungsfeld von kraftvoll pulsierenden Trommeln, fließenden meditativen Klängen und melodiös percussiven Passagen entfalten sich Rhythmus- und Klangenergien und verdichten sich zu nuancenreichen und ausdrucksstarken Stimmungsbildern.
Solokonzerte und musikalische Umrahmung von Ausstellungen, Vernissagen oder anderen Veranstaltungen.
Ehemalige Ensembles
Busch-Werk
Das Percussionensemble „Busch-Werk“ um Herman Kathan ist seit vielen Jahren ein Inbegriff für unkonventionelle und hochkarätige Percussionmusik.
Immer wieder beschreitet das Ensemble neue Wege und lotet neue Tiefen in der Welt der Percussionmusik aus.
Busch-Werk hat seine außergewöhnliche Dynamik und seine profunde Verwurzelung in verschiedenen ethnischen Traditionen bereits auf vielen Tourneen mit einigen der bedeutendsten Percussionisten unserer Zeit unter Beweis gestellt hat.
Jeder einzelne der Musiker ist ein Spezialist auf seinem Gebiet.
In einem percussiven Feuerwerk werden unterschiedliche rhythmische Konzepte, wie etwa die Kultmusik Brasiliens, die traditionelle Musik Westafrikas, Rumba- und Salsarhythmen Kubas oder balinesiche Gamelanmusik kompositorisch miteinander verbunden. Ausflüge in die zeitgenössische populäre Musik sind dem Ensemble allerdings nicht fremd.
Die Einbindung persönlicher Stilelemente verleiht der musikalischen Darbietung ein völlig eigenständiges Gesicht, das nicht nur in Deutschland seinesgleichen sucht.
DUALAGU
Carsten Hustedt, Michael Siefke
Flöte und Gongs-Percussion
Der Gong – Metall, im Rund gegossen und gehämmert, vielfältig geformt, faszinierender und geheimnisvoller Klang…
Als Gegenüber – mal sich vermischend, mal in Kontrast stehend – Flöten aus Metall und Bambus von Piccolo bis Baß…
Dazwischen Farbtupfer mit Regenmacher und Trommel, Anklungs und Bambusxylophon, ein Abend mit 1001 Klang.
Samsuara
Die beiden Percussionisten Michael Siefke und Martin Muntwyler verbinden in ihrem Duo-Programm traditionelle asiatische Klang- und Bewegungskunst mit westlichen Einflüssen und Eigenkompositionen. Aus Korea stammen die Buktrommeln mit ihrem kraftvollen, archaischen Klang sowie die sanduhrförmige Changgo, die durch ihre virtuose Sprache fasziniert.
Im Gegensatz dazu stehen der warm klingende Bambus der balinesischen Rantangs und die geheimnisvollen Melodien der Gongs und Klangschalen.
Ein Konzertabend für alle Sinne: zum Staunen über das tänzerische Spiel, den spielerischen Tanz zwischen Trommeln, zum Lauschen und Horchen auf vertrautere und aufregend-neue Klänge, zum Bewegt- und Berührtwerden durch unterschiedlichste Schwingungen.
Flores Rosarum
Das Ensemble flores rosarum wurde 1997 mit dem Ziel gegründet, die Musik Hildegard von Bingens einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Das Repertoire von flores rosarum hat sich inzwischen auch auf andere Komponisten des 12. bis 15. Jahrhunderts erweitert.
Das Ensemble setzt sich sowohl aus Spezialisten der Alten Musik als auch klassisch ausgebildeten Musikern zusammen, die der improvisierenden Musik verschiedener Kulturkreise verbunden sind.
flores rosarum verzichtet bewußt auf eine sogenannte historische Aufführungspraxis und zieht eine Kombination historischer und folkloristischer Elemente vor, die ein neues vielfältiges Ganzes ergeben, in dem die universellen Aspekte der Musikstile gleichzeitig herausgehoben und dennoch vereint werden sollen.
So überlappen sich die Bereiche von aufgeschriebener, mündlich überlieferter und improvisierter Musik.
Die erste CD, die 1998 zum 900. Geburtstag der Hildegard von Bingen erschien, stellt einen Dialog zwischen der Musik des 12. und der Kunstmusik des 20. Jahrhunderts dar.
