Instrumente

von Cajon über Conga, Djembé und Kalimba bis hin zu Rantang

Djembé

Die Djembé stammt aus Westafrika und gilt als die Trommel der „1000“ Klangfarben.

Ihr energiegeladener, kraftvoller Ausdruck kommt besonders im Zusammenspiel mit den drei Basstrommeln zum Tragen.

Ursprünglichkeit und Erdverbundenheit charakterisieren diese Musik, die zu verschiedenen Anlässen in Westafrika gespielt wird.

Themen im Unterricht sind u.a.:

  • traditionelle Rhythmen aus Westafrika
  • kreatives Trommeln und Improvisation
  • Basstrommeln (Kenkeni, Sangba, Dundun)
  • Lieder und Tanzschritte

Wöchentliche Gruppen in Bad Teinach

xx

Conga

Die Vorfahren der Conga kamen aus Afrika, die heutige Form stammt aus Cuba bzw. Brasilien.

Durch unterschiedliche Anschlagstechniken der Hände werden verschiedene Klänge erzeugt, welche sich zu mitreißenden Rhythmen verbinden lassen – ein Ausdruck spontaner Lebensfreude.

Themen im Unterricht sind u.a.:

  • Traditionelle Rhythmen aus Afrika, Cuba, Brasilien
  • Kleinperkussion
  • Kreatives Trommeln und Improvisation
  • Lieder und Tanzschritte

Wöchentliche Gruppen in Bad Teinach

xx

Buk/Taiko

Die Buk/Taiko mit ihrem machtvollen Klang ist ein herausforderndes Gegenüber. Der ganze Körper wird in den „Tanz an der Trommel“ miteinbezogen. In der Wiederholung von Rhythmus und Bewegung begegnen sich kraftvoller Ausdruck und Meditation.

Themen im Unterricht sind u.a.:

  • traditioneller koreanischer/japanischer Stil
xx

Cajon

Die klingende „Kiste“ erfreut sich immer größerer Beliebtheit und findet ihren musikalischen Einsatz in Rock/Pop/Jazz sowie lateinamerikanischer Musik und Flamenco. Ihr Ursprung liegt in Peru und Cuba, wo sich aus einfachen Holzkisten inzwischen hochwertige Instrumente entwickelt haben.

Die Grundtechniken sind einfach zu erlernen und schon bald zur Begleitung verschiedener Musikstücke einsetzbar. Durch den relativ leisen Klang ist das Cajon hervorragend für akustische (unverstärkte) Musik geeignet. Da auch alle Schlagzeugrhythmen mit dem Cajon plus Caxixi (Korbrassel) spielbar sind, sind die Einsatzmöglichkeiten immens. Ein günstiger Preis und leichter Transport machen es zu einem beliebten Percussioninstrument.

Themen im Unterricht sind u.a.:

  • einfache und erweiterte Spieltechniken
  • traditionelle Grooves (Latin, Flamenco)
  • Drumsetgrooves und Playalongs
  • Kombination mit anderen Percussionsinstrumenten und Bodypercussion
xx

Changgo

Die Changgo mit ihren beiden Seiten repräsentiert Himmel und Erde, männlich und weiblich, Intuition und Ratio …

Im Spiel begegnen und ergänzen sich beide Pole, können sich Rhythmen mit dem Tanz der Arme und Füße verbinden.

Themen im Unterricht sind u.a.:

  • Traditionelle koreanische Rhythmen
  • Kreatives Trommeln und Improvisation
  • Rechts-Links Unabhängigkeit/Koordination
  • Ensemblespiel mit den 4 klassischen Instrumenten (Changgo, Buk, Ching, Kkwaenggwari)
xx

Thelevi/Asalato

Diese einzigartige Rassel ist ein faszinierendes Instrument mit ungeahnten Möglichkeiten. Ursprünglich ein Kinderspielzeug aus Westafrika (dort gibt es viele verschiedene Namen für dieses Instrument: Patica, Kess-Kess u.v.m. …), wurde die Spielkunst in Japan bis in höchste Höhen weiterentwickelt.

Das Spielen ähnelt dem Jonglieren insofern, als das man mit der Schwungkraft (Jonglieren: Schwerkraft) arbeitet und die Bewegungen nicht verlangsamen kann.

Die Asalato besteht aus 2 gefüllten Kugeln, die mit einer Schnur verbunden sind und hat 2 Klänge: das Rasseln und den Click. Mit 2 Rasseln kann man fast alle Rhythmen spielen. Asalatos trainieren hervorragend die Feinmotorik und Unabhängigkeit der Hände.

xx

Rantang

Das Rantang verbindet auf wunderbare Weise Melodie und Rhythmus.

Der zarte, warme Klang des Bambus lädt ein zum lauschen, verweilen, musizieren vom ersten Ton an.

Im Spiel zu zweit oder im Orchester verschmelzen die einzelnen Rhythmen zu faszinierenden neuen Klangbildern

Themen im Unterricht sind u.a.:

  • Rechts-Links Unabhängigkeit/Koordination
  • Komposition und Variation
  • traditionelle balinesische Stücke
xx

Kalimba

Die Kalimba stammt ursprünglich aus Afrika. Sie ist ein Jahrhunderte altes Instrument, auch unter den Namen »Mbira« oder »Sansa« bekannt. Auf einem hölzernen Resonanzkasten werden Metallzungen angebracht, die mit den Daumen gezupft werden und einen metallisch-feinen Ton erklingen lassen. Es gibt ein- und zweireihige Kalimbas mit unterschiedlich vielen Tönen (meistens 9-17) und in verschiedenen Stimmungen (pentatonisch, diatonisch und sogar chromatisch).

Eine neuere Entwicklung ist die Sansula (von Hokema), bei der das Holzbrett auf einem Fell in einem Rahmen integriert ist.

Von den meisten als improvisatorisches, Klangbilder und Stimmungen erzeugendes Instrument benutzt, kann man auf der Kalimba jedoch auch sehr schöne Solostücke spielen, Lieder begleiten oder mit anderen Instrumenten zusammen spielen. Hierfür ist es von Vorteil mehrere Kalimbas in verschiedenen Stimmungen zu besitzen.

Themen im Unterricht:

  • einfache und fortgeschrittene Spieltechniken
  • Improvisieren und Komponieren
  • Solostücke
  • Ensemblespiel und Liedbegleitung
xx

Sonstige

  • Berimbau
  • brasilianische Percussionsinstrumente
  • Batas
  • Gongs, Klangschalen
xx
xx