TaKeTiNa ist eine von Reinhard Flatischler entwickelte Rhythmuspädagogik, in der der Körper selbst zum Instrument wird. Mit Schritten, Klatschen und Stimme bewegen sich die Teilnehmer auf drei verschiedenen rhythmischen Ebenen und erleben elementare rhythmische Bausteine, die im Bewußtsein jedes Menschen verankert sind.

Die körperliche Erfahrung dieser Rhythmusarchetypen bildet die Basis für das Spiel von Instrumenten, Gesang, Tanz etc.
Im Prozess wechseln sich Chaos und Ordnungsphasen ab, wodurch sich die Kraft der Selbstorganisation entfalten und den Lernprozess unterstützen kann. Es entsteht tiefes Vertrauen in die tragende Kraft von Rhythmus.

In TaKeTiNa kann jeder in seinem eigenen Zeitmass lernen, während er zugleich am Gruppenprozess beteiligt ist. Anfänger und erfahrene Musiker können so im gleichen Kreis miteinander lernen.

Musikalisches Lernen in TaKeTiNa bedeutet sich auch in einen menschlichen Lernprozess hineinzubegeben. Das Leben behindernde Charakterstrukturen spiegeln sich im TaKeTiNa-Prozess als musikalisch-rhythmisches Problem wider und können durch die rhythmisch-musikalische Arbeit transformiert werden.

Voneinander getrennte Schichten beginnen miteinander zu kooperieren: Denken und Fühlen, Intuition und Ratio, Machen und Geschehenlassen, Außen und Innen.