Im „Drumcircle“ spielt eine beliebige Anzahl von Personen auf Trommeln und Percussioninstrumenten im Kreis miteinander. Der Leiter führt die Teilnehmenden über verschiedene Interaktionen in einen Gruppenprozeß, in welchem folgende Themen im Mittelpunkt stehen:

Kooperation:
Musik gelingt nur im miteinander spielen, aufeinander hören, andernfalls zerfällt der Rhythmus, entsteht Chaos.

Toleranz:
Jeder ist ein gleichwertiger Teil vom Ganzen, unabhängig vom musikalisch/rhythmischen Können. Gleichzeitig kann jeder alle seine Fähigkeiten für den Kreis einbringen.

Kommunikation:
Über Ruf-Antwort, Dirigieren einfacher Parameter ( Lautstärke, Hervor heben einzelner Gruppen, Stop-Anfang etc.) treten die Spieler in spontanen musikalischen Kontakt miteinander. Lernfähigkeit: Lernen geschieht unter Einbeziehung aller Sinne gekoppelt mit Spaß und Freude. Es ist nur im Miteinander der Gruppe möglich. „Fehler“ sind ein notwendiger Bestandteil des Prozesses und werden nicht negativ bewertet. Jeder einzelne Lernschritt erweitert die eigenen musikalischen Möglichkeiten und erhöht den Genuß der Musik und des Miteinanders

In kurzen Gesprächsphasen werden die Erfahrungen ins Bewußtsein der Teilnehmer gebracht sowie ein Transfer in den „normalen“/beruflichen Alltag angeregt.

Diese Methode wurde von Arthur Hull (USA) in den letzten 3o Jahren entwickelt.

Die Anwendungsmöglichkeiten reichen von allen Schularten über Universität, Wirtschaft (Betriebsfeiern, Management-Training etc.) bis Musiktherapie, Arbeit mit Senioren und offenen Gemeinschafts-Drumcircles.